Nachvollziehbar bleiben

Änderungshistorie

Hier steht, wenn ich an dieser Seite, am Podcast oder am Video etwas Wesentliches ändere, und warum. Kleine Korrekturen an Formulierungen, Tippfehlern oder Quellenangaben führe ich hier nicht einzeln auf.

Neue Beispiele aus anderen Dörfern, Korrektur im Podcast#

Warum#

Ein Leser hat mich auf die Insolvenz in Müden (Aller) hingewiesen. Ich habe nach weiteren Fällen gesucht, in denen Biogas-Wärmenetze nach dem Ende der EEG-Förderung oder nach einer Pleite in Not geraten sind, und die belegten Fälle aufgenommen.

Dabei habe ich einen Fehler im Podcast gefunden. Dort hieß es über Vanselow, die Gemeinde habe als Notlösung einen Öltank aufgestellt. Das stimmt nicht: Die Gemeinde sollte das Notheizöl bezahlen, das Amt hat es ihr verboten, und der Bürgermeister hat 9.000 € aus eigener Tasche vorgestreckt.

Was sich geändert hat#

  • Startseite: neuer Abschnitt „Schon passiert: Anderswo ist die Walze schon da“ mit Dalkendorf, Vanselow, Medrow, Müden (Aller), Krebeck/Wollbrandshausen und Warnungen des Fachverbands Biogas und der Agentur für Erneuerbare Energien, jeweils mit Quellen.
  • Podcast, Kapitel „Geld im Boden“: Vanselow korrigiert, Dalkendorf genauer, Müden, Medrow und die Umfrage des Fachverbands Biogas ergänzt, neu vertont.
  • Erklärvideo: neue Szene nach der „Todesspirale“ mit Dalkendorf, Müden und Medrow.

Neue Seite: Was bleibt der Gemeinde, wenn es schiefgeht?#

Warum#

Ich hatte geschrieben, das Netz sei im Ernstfall „wertlos“. Ein Leser hat eingewandt, das sei überspitzt. Richtig daran ist: Die Gemeinde steht bei der Verteilung ganz vorn, und Kessel und Pumpen lassen sich gebraucht verkaufen. Deshalb habe ich es genau durchgerechnet. Ergebnis: Im Beispiel fließt nur rund 1 Prozent der offenen Schuld an die Gemeinde zurück, weil das Grundstück der Heizzentrale eher eine Last ist als ein Wert. Ganz wertlos ist das Netz nicht, darum steht jetzt „fast wertlos“ da.

Was sich geändert hat#

  • Neue Seite „Was bleibt der Gemeinde, wenn es schiefgeht?“ (/abwicklung) mit einem durchgerechneten Beispiel und einem Rechner, in dem alle Annahmen einstellbar sind.
  • Startseite und Seite „Die Konstruktion“: „fast wertlos“ und „fast nichts wert“ statt „wertlos“ und „nichts wert“, mit Link auf die Rechnung.

Klarstellung: Die Genossenschaft soll den Staat aus dem Spiel lassen#

Warum#

Auf dieser Seite stand bisher, das Projekt müsse „eingestampft“ werden, mit „Baustopp“ und „lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Das war missverständlich ausgedrückt. Es klang, als wolle ich das Wärmenetz verhindern. Das war nie mein Anliegen. Mir ging es von Anfang an darum, dass das Geld der Gemeinde nicht verloren geht. Ob in Adensen ein Wärmenetz gebaut wird, ist Sache der Genossenschaft und ihrer Mitglieder.

Deshalb habe ich die Texte so umformuliert, dass sie sagen, was ich meine. Die Genossenschaft ist der Akteur: Sie hat das Projekt angeschoben, und sie holt die Gemeinde ins Boot, weil keine Bank das Risiko zu vernünftigen Bedingungen tragen will. Von ihr verlange ich, dass sie den Staat aus dem Spiel lässt. Ob die Wärme in zehn Jahren noch billig ist, weiß heute niemand. Ich halte es nicht für verantwortlich, den Staat bei einer so riskanten Wette auf die Zukunft ins Boot zu holen. Wenn die Genossenschaft ohne Geld von Gemeinde und Bund auskommt, bin ich zufrieden. Wer an die Rechnung glaubt, soll eine Bank davon überzeugen.

Die Überschrift „Das Wärmenetz Adensen-Hallerburg muss gestoppt werden“ bleibt. Sie ist zugespitzt, und so ist sie auch gemeint: gestoppt werden muss der Weg, auf dem das Projekt jetzt mit Geld der Gemeinde durchgesetzt werden soll.

Was sich geändert hat#

  • Startseite: Unter der Überschrift steht jetzt, worum es geht: Die Genossenschaft muss den Staat aus dem Spiel lassen.
  • Startseite, Abschnitt „Meine Forderung“: Die Überschrift lautet „Die Genossenschaft soll den Staat aus dem Spiel lassen“ statt „Das Projekt einstampfen“. Die erste Forderung heißt „Die Genossenschaft verzichtet auf das Geld der Gemeinde“ statt „Baustopp“; nur wenn sie das nicht tut, soll der Rat seinen Beschluss aufheben. Die zweite heißt „Das Risiko tragen die, die das Projekt wollen“ statt „Die Genossenschaft trägt die bisherigen Verluste selbst“. Die dritte (privater Bankkredit) bleibt.
  • Startseite, Kasten für die Menschen in Adensen: „Warum Klarheit vor dem Bau auch Ihnen hilft“ statt „Warum ein früher Stopp auch Ihnen hilft“. Die Argumente darin bleiben.
  • Startseite, „In eigener Sache“, und Seite „Wer ist wer“: Statt „hätte das Projekt längst stoppen müssen“ steht dort jetzt meine Bewertung, dass Vorstand und Aufsichtsrat das Projekt selbst längst hätten aufgeben müssen, weil kein Geldgeber es zu tragbaren Bedingungen finanzieren wollte, und dass sie sich stattdessen an die Gemeinde gewandt haben. Bürgermeisterin und Rat „hätten Nein sagen können“ (vorher: „hätten das stoppen können“).
  • Seite „Forderungen“: Vorschaubild und Vorschautitel lauten „Rechnung offenlegen. Kein Steuergeld.“ statt „Rechnung offenlegen. Projekt stoppen.“
  • Podcast, Abschnitt „Was jetzt passieren müsste“: neu vertont. Die Expertin fordert statt eines Baustopps, dass die Genossenschaft den Staat aus dem Spiel lässt, und stellt klar, dass das Netz privat finanziert gebaut werden kann.
  • Erklärvideo und Kurzclip, Schlussszene: neuer Sprechertext („… muss die Genossenschaft den Staat aus dem Spiel lassen. Wer an die Rechnung glaubt, soll eine Bank überzeugen.“) und neuer Schriftzug „Rechnung offenlegen. Kein Steuergeld.“